Unsere Aufgabe ist es, Frauen und Männer bei der Arbeit zu schützen. Zu diesem Zweck entwickeln und fertigen wir komplette persönliche und kollektive Schutzlösungen für Fachleute auf der ganzen Welt.
Wir schützen Männer und Frauen bei der Arbeit, indem wir komplette kollektive Schutzlösungen für Fachleute auf der ganzen Welt entwickeln und herstellen.
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Wir helfen Ihnen, Ihre Kompetenzen durch Schulungen, Tutorials und unsere Kompetenzzentren zu erweitern. In unserem Download-Center finden Sie ganz einfach alle Produktinformationen und gesetzlichen Vorschriften zu unseren Sortimenten.
Seit mehr als 45 Jahren entwirft, standardisiert, produziert und vertreibt Delta Plus weltweit ein umfassendes Angebot an Lösungen für persönliche und kollektive Schutzausrüstung (PSA) zum Schutz von Fachleuten bei der Arbeit.
Wir sind auf einem globalen Markt tätig, der in vielen Ländern reguliert wird. Daher müssen wir mit Anforderungen umgehen, die in verschiedenen Ländern oder Regionen sehr unterschiedlich sein können.
Das gemeinsame Ziel unserer Produktmanager und unserer Dienstleistungen ist es, zuverlässige, langlebige und leistungsstarke Produkte anzubieten, die den Vorschriften und/oder Normen des jeweiligen Landes entsprechen, in dem sie verwendet werden.
Connection elements or equipment component. A lanyard can be in rope made of synthetic fibres, in metallic rope, in strap or in chain.
CAUTION: A lanyard without energy absorber must not be used as a fall arrest equipment.
ANSI (US American National Standards Institute) Z87.1
Spezifikationen der allgemeinen und Mindestanforderungen sowie Prüf-, Auswahl-, Einsatz- und Wartungsverfahren für Augen- und Gesichtsschutzgeräte.
GS-ET 29
Anforderungen, Leistung, Prüfverfahren für Gesichtsschutzschilde, die Schutz gegen elektrische Lichtbögen bieten.
ANSI (US American National Standards Institute) S3.19 - 1974
Diese Norm legt das Prüfverfahren fest, mit dem der Lärmdemmungswert (NRR Noise Reduction Rating) eines Gehörschutzes gemäß der Empfehlungen der EPA (US Environmental Protection Agency) bestimmt wird. Die Vorschriften entsprechen auch 29CFR 1910.95, einem Programm zur Erhaltung des Hörvermögens.
ASTM-F-2178-12
Standardtestmethode zur Bestimmung des Lichtbogenindexes und Standardspezifikation für Gesichtsschutzprodukte.
EN ISO 11612
SCHUTZKLEIDUNG GEGEN HITZE UND FLAMMEN
Diese Norm legt die Anforderungen an Materialien und Schutzkleidung für Arbeitnehmer fest, die Hitze und Flammen ausgesetzt sind. Sie findet ebenfalls Anwendung auf Kleidung aus weichen Stoffen, die zum Hitze- und Flammschutz des menschlichen Körpers ausgelegt sind, mit Ausnahme der Hände.
Prüfung
Code
Schutzleistungen
Flammenausbreitung
A
A1 und/ode A2
Konvektive Hitze
B
B1 bis B3
Strahlungshitze
C
C1 bis C4
Flüssige Aluminiumspritzer
D
D1 bis D3
Flüssige Gusseisenspritzer
E
E1 bis E3
Kontaktwärme
F
F1 bis F3
MAIVE2
EN ISO 11612
A1 A2 B1
C1 E3 F1
EN ISO 27065 - SCHUTZKLEIDUNG, DIE VON ANWENDERN GETRAGEN WIRD, DIE FLÜSSIGE PESTIZIDE AUFTRAGEN
Schutzkleidung der Stufe C1 ist geeignet, wenn das potenzielle Risiko relativ gering ist. Schutzkleidung der Stufe C1 bietet den Mindestschutz und ist nicht für die Verwendung von konzentrierten Pestizidformulierungen geeignet. Sie kann als grundlegende Schutzkleidung zusammen mit anderen Artikeln verwendet werden, wenn das potenzielle Risiko relativ höher ist.
Schutzkleidung der Stufe C2, einschließlich des Teilkörperschutz, ist geeignet, wenn festgestellt
wurde, dass der erforderliche Schutz größer ist als der von Schutzkleidung der Stufe C1 gebotene.
Schutzkleidung der Stufe C2 bietet im Allgemeinen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen
Komfort und Schutz. Diese Schutzkleidung ist nicht für die Verwendung von konzentrierten
Pestizidformulierungen geeignet. Sie kann als grundlegende Schutzkleidung zusammen mit anderen
Artikeln verwendet werden, wenn das potenzielle Risiko relativ höher ist. Schutzkleidung der Stufe C3, einschließlich des Teilkörperschutz, ist geeignet, wenn festgestellt wurde, dass das potenzielle Risiko hoch ist.
Im Hinblick auf Anzüge der Stufe C3 sind Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, wie z.B. kurzfristiger Einsatz, erforderlich, da diese Anzüge übermäßige Hitze erzeugen können, die zu Erschöpfung und Hitzestress führen kann. Schutzkleidung der Stufe C3, einschließlich Teilkörperschutz, ist sowohl für den Einsatz von verdünnten Pestiziden als auch von konzentrierten Pestiziden geeignet.
Das Risiko sollte auf der Grundlage der Giftigkeit des Pflanzenschutzmittels (siehe Kennzeichnung)
und des Expositionsniveau des Anwenders bewertet werden. Es ist zum Beispiel leicht verständlich,
dass die Exposition des Anwenders beim Sprühen aus der Luft mit einem Traktor mit offener Kabine
viel höher ist als beim Abzugsspritzen..
EN 14058
SCHUTZKLEIDUNG VOR KALTEM KLIMA
Diese Norm legt die Anforderungen und die Prüfmethoden für Kleidungsstücke (Westen, Jacken, Mäntel, Hosen) zum Schutz vor kaltem Klima fest.
Diese Kleidungsstücke werden bei gemäßigt kalter Temperatur (-5°C und mehr) zum Schutz vor örtlichen Erfrierungen an der Haut getragen. Sie werden nicht nur bei Tätigkeiten im Freien, wie zum Beispiel in der Bauindustrie, verwendet, sondern auch bei Indoor-Tätigkeiten, wie zum Beispiel in der Nahrungsindustrie.
In diesen Fällen ist es nicht immer erforderlich, dass die Kleidungsstücke aus undurchlässigem oder wasserdichtem Material bestehen. Die entsprechende Anforderung erscheint also in der vorliegenden Norm nur optional.
X : Wärmewiderstandsklasse, Rct
X : Luftdurchlässigkeitsklasse, AP
X :/cler des Bekleidungsartikels (Optional)
X : Wassereindringungswiderstandsklasse, WP (Optional)
ALASKA3
EN14058
2
2
0,221 m². K/W
X
Dämmung I
cler M².K/W
Stationärer, stehender Benutzer, 75 W/m²
Luftgeschwindigkeit
0.4 m/s
3 m/s
8h
1h
8h
1h
0.170
21
9
24
15
0.265
13
0
19
7
0.310
10
-4
17
3
EN 17353
VERBESSERTE SICHTBARKEITSAUSRÜSTUNG FÜR SITUATIONEN MIT MITTLEREM RISIKO
Diese Norm spezifiziert Anforderungen an eine Ausrüstung zur Verbesserung der Sichtbarkeit in Form eines Kleidungsstücks oder einer Vorrichtung, die in der Lage ist, die Anwesenheit des Benutzers visuell zu signalisieren.
Die Ausrüstung zur Verbesserung der Sichtbarkeit soll die Sichtbarkeit des Trägers in Situationen mit geringem oder mittlerem Risiko bei allen Tageslichtbedingungen und/oder unter der Beleuchtung von Fahrzeugscheinwerfern oder Scheinwerfern bei Dunkelheit gewährleisten. Diese Norm gilt nicht für Ausrüstung für hohe Sichtbarkeit in Hochrisikosituationen, die von EN ISO 20471 abgedeckt werden..
TYP A
TYP B
TYP AB
Tag
Dunkle
Umgebung
Tageslicht, Dämmerung
und Dunkelheit
Ausrüstung mit fluoreszierendem
Material
Ausrüstung mit retroreflektierendem
Material
Ausrüstung, die fluoreszierendes Material
und retroreflektierendes oder kombiniertes
Leistungsmaterial verwendet
B1 (freie Aussetzung)
B2 (Mitglieder)
AB2
B3 (auf dem Rumpf oder Rumpf und Gliedmaßen)
AB3
Mindestfläche in m² für Typ B1 und B2 :
B1
B2
Reflektierendes Material
0,003
0,018
Mindestfläche in m² für Typ A, B3 und AB :
A
B3
AB
A
B3
AB
Höhe des Benutzers h
h < 140 cm
h > 140 cm
Fluoreszierendes Material
0,14
-
0,14
0,24
-
0,24
Reflektierendes Material
-
0,06
0,06
-
0,08
0,08
Kombinierte Leistungsausrüstung
-
-
0,14
-
-
0,24
EN1073-2 SCHUTZKLEIDUNG GEGEN RADIOAKTIVE KONTAMINATION
Diese Norm legt die Anforderungen und Prüfverfahren für unbelüftete Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination durch feste Partikel fest.
Schutzkleidung dieses Typs dient nur dem Schutz von Körper, Armen und Beinen des Trägers. Sie kann mit weiterem Zubehör getragen werden, um alle Körperteile des Trägers zu schützen (z.B. Schutzstiefel, Schutzhandschuhe, Atemschutzgeräte).
Diese Schutzkleidung wird nach dem nominalen Schutzfaktor klassifiziert (Verhältnis von Konzentration der Prüfpartikel der Umgebung zu Konzentration der Prüfpartikel im Inneren der Schutzkleidung), gekennzeichnet durch das Verhältnis der Gesamtflüchtigkeit in das Innere (Verhältnis der Konzentration der Prüfpartikel im Inneren der Schutzkleidung zum Inneren der Prüfkammer).
Die Unterteilung erfolgt in folgende Klassen:
KLASSE
NOMINALER SCHUTZFAKTOR
3
500
2
50
1
5
EN342 - SCHUTZKLEIDUNG GEGEN KÄLTE
Diese Norm legt die Anforderungen und Prüfmethoden für Schutzkleidung gegen Kälte unter - 5°C fest (Kältetechniker / extreme Kälte)
Man unterscheidet zwei Typen von Kleidung :
Das Kleidungsstück: bedeckt einen Teil des Körpers, zum Beispiel Parka, Jacke, Mantel.
Die Kleidungskombination: bedeckt den ganzen Körper (Rumpf und Beine), zum Beispiel Parka & Latzhose.
X (Unterwäsche B/C/R): /cler des Kleidungsstücks X: Luftdurchlässigkeitsklasse AP X: Wassereindringungswiderstandsklasse WP (Optional)
NORDLAND
EN342
0,358 m².K/W (B)
3
X
Dämmung I
cler M².K/W
Benutzer in Bewegung, der eine Aktivität ausführt
Leicht 115 W/m²
Moderiert 170 W/m²
Luftgeschwindigkeit
0.4 m/s
3 m/s
0.4 m/s
3 m/s
8h
1h
8h
1h
8h
1h
8h
1h
0.265
3
-12
9
-3
-12
-28
-2
-16
0.310
-2
-18
6
-8
-18
-36
-7
-22
0.390
-9
-28
0
-16
-29
-49
-16
-33
0.470
-17
-38
-6
-24
-40
-60
-24
-43
0.540
-24
-45
-11
-30
-49
-71
-32
-52
0.620
-31
-55
-17
-38
-60
-84
-40
-61
EN ISO 374-5 SCHUTZ GEGEN MIKROORGANISMEN
Die Norm EN ISO 374-5 legt die Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Handschuhe zum Schutz gegen Mikroorganismen fest (Schimmel und Bakterien, Viren als Option).
Penetration von Schimmel und Bakterien (in Übereinstimmung mit der Norm EN374-2 geprüft): Prüfung eines Handschuhs auf Dichtigkeit bei Wasser und Luft.
Penetration von Viren (in Übereinstimmung mit der Methode B der ISO-Norm 16604 geprüft): Verfahren zur Bestimmung des Penetratinswiderstands bei pathogenen, durch Blut übertragenen Viren.
– Prüfverfahren anhand des Bakteriophagen Phi-X174 .
Je nach Handschuhtyp sollte das Piktogramm wie folgt aussehenAnwendungsbeispiele :
Anwendungsbeispiele :
Der Einsatzbereich ist maßgeblich, da der Handschuh je nach Anwendungsfall mehrere Eigenschaften kombinieren muss, um dem erforderlichen Schutzniveau zu entsprechen. Es ist also besonders wichtig, sich auf die Einsatzbereiche und die Ergebnisse der Labortests zu beziehen, die der Gebrauchsanleitung zu entnehmen sind. Es wird jedoch empfohlen, im Vorfeld Tests durchzuführen, um sicherzugehen, dass die Handschuhe dem Einsatzzweck genügen, da die Arbeitsbedingungen in Bezug auf Temperatur, Abrieb und Degradation von den Prüfbedingungen abweichen können.
ISO 18889 GEGEN DIE GEFAHREN VON PESTIZIDEN
ISO 18889 spezifiziert die Anforderungen an Schutzhandschuhe für Pestizidhandwerker und Erntearbeiter.
Handschuhe der Klasse G1 sind geeignet, wenn das potenzielle Risiko relativ gering ist. Diese Handschuhe sind nicht geeignet für die Verwendung mit konzentrierten Pestizidformulierungen oder wenn eine mechanische Gefahr besteht. Handschuhe der Klasse G1 sind meistens Einweghandschuhe.
Handschuhe der Klasse G2 sind geeignet, wenn das potenzielle Risiko höher ist. Sie sind für den Einsatz mit verdünnten und konzentrierten Pestiziden geeignet. Handschuhe der Klasse G2 erfüllen auch die Mindestanforderungen an die mechanische Widerstandsfähigkeit und sind daher für Tätigkeiten geeignet, die Handschuhe mit minimaler mechanischer Widerstandsfähigkeit erfordern.
Handschuhe der Klasse GR schützen nur die Handfläche und sind für Arbeiter bestimmt, die nach der Pestizidausbringung erneut mit trockenen oder teilweise trockenen Pestizidrückständen auf der Pflanzenoberfläche in Kontakt kommen.
IRAM 3610
IRAM 3610 is an Argentine standard specifying safety footwear requirements and testing methods. It covers 42 different types of tests: structural, material, minimum height, etc. The tests concern everything from impacts to the fingers (up to 200 J of energy) to finger compression (up to 1500 kg/3307 lb), and mechanical resistance of the leather, linings, insoles, tongues, outsoles, etc.
IRAM 3620 -
EN16350 : ELEKTROSTATISCHE EIGENSCHAFTEN
EN16350 enthält zusätzliche Anforderungen an Schutzhandschuhe, die in einer Umgebung getragen werden, die entflammbare oder explosive Zonen enthält oder enthalten könnte.
Andere elektrostatische Eigenschaften können über EN1149-1 (bestimmter Widerstand entlang der Oberfläche eines Materials) oder EN1149-3 (Ladungsabschwächung) definiert werden, reichen jedoch nicht aus, um elektrostatisch ableitende Schutzhandschuhe zu bewerten.
EN 169
Spezifikationen der Schutzstufen und Transmissionsanforderungen für Filter, die für den Schutz von Beschäftigten beim Schweißen und damit verbundenen Techniken vorgesehen sind. Spezifikation der Anforderungen für Schweisserschutzfilter mit zwei Schutzstufen.
EN 166
Diese Norm ist maßgebend für jedes individuelle Schutzgerät, das das Auge vor Gefahrenpotentialen schützt. Ausnahmen sind nukleare Strahlungen, Röntgenstrahlen, Laserlichtemissionen und aus Tieftemperaturquellen kommende IR-Lichter. Nicht anwendbar auf Augenschutzgeräte, für die es eigene Normen gibt (Laserlicht Augenschutz, Sonnenschutzbrillen für allgemeine Einsätze, ...).
EN ISO 10819 DÄMPFUNG VON SCHWINGUNGSBEDINGTEN EFFEKTEN
Die Norm EN ISO 10819 legt die Anforderungen an die Schwingungsdämpfung eines Handschuhs fest. Sie muss auch die Anforderungen an die Dicke und Gleichmäßigkeit des Antivibrationsmaterials erfüllen. Es ist zu beachten, dass diese Art von Handschuh die Gesundheitsrisiken, die mit der Exposition gegenüber handübertragenen Vibrationen verbunden sind, reduzieren, nicht entfernen kann.
Der Schwingungsübertragungsfaktor in den Terzfrequenzbändern von 25 bis 200 Hz muss gleich oder kleiner als 0,90 sein. Der in den 1/3-Oktav-Frequenzbändern von 200 bis 1250 Hz gemessene Schwingungsübertragungsfaktor muss gleich oder kleiner als 0,60 sein.
EN379
Spezifikationen der Anforderungen an automatische Schweißerschutzfilter, die sich bei einem gewissen Lichttransmissionsgrad automatisch umschalten. Diese Filter dienen dem Schutz des Schweißers während des Schweißvorgangs und verwandten Verfahren.
EN 170
Spezifikationen der Schutzstufen und Transmissionsanforderungen für Ultraviolettschutzfilter.
EN 172
Spezifikationen der Schutzstufen und Transmissionsanforderungen, die für Filter gestellt werden, die zur Dämpfung von Sonnenstrahlung angewendet werden und in gewerblichen Betrieben zum Einsatz kommen.
EN12477 SCHWEISSER-RISIKO
Testanforderungen und –Methoden für Handschuhe zum Gebrauch für manuelles Metallschweissen sowie Schneidarbeiten und damit zusammenhängende Techniken. Die Schweisser-Handschuhe sind in zwei Kategorien unterteilt: B wenn eine hohe Feinfühligkeit verlangt wird (Bsp.: WIG-Schweißen) und A für alle anderen Schweissverfahren.
EN1731
Material specifications, design, performance and test methods for eye and face mesh type protective, for professional use.
IRAM 3622-1
Individual protection against falls from height . Anti-fall systems
EN421 GEGEN IONISIERENDE STRAHLUNG UND RADIOAKTIVE KONTAMINATION
Diese Norm enthält Anforderungen an Schutzhandschuhe, die in einer Umgebung mit ionisierender Strahlung oder in einer Umgebung mit radioaktiven Substanzen getragen werden.
Ein Handschuh, der vor radioaktiver Kontamination schützt, muss gemäß EN374-2 auslaufsicher sein.
Ein Handschuh, der vor ionisierender Strahlung schützt, muss gemäß EN374-2 nicht nur auslaufsicher sein, sondern auch eine bestimmte Menge an Schwermetallen wie Blei enthalten.
EN 175
Spezifikationen für die Sicherheitsanforderungen an die Augen und Gesichtsschutzgeräte für das Schweißen und damit zusammenhängende Techniken (Gestelle/ Filterträger).
EN362 CONNECTOR
Connection element or equipment component. A connector can be karabiner or a snap hook. Class A: Anchorage connector, automatic lock used as the component and designed to be connected directly to a specific type of anchorage.
Class B: Primary connector with automatic lock used as the component.
Class M: Multi-purpose connector, primary or quick opening, used as a component, which can be loaded along its major axis or minor axis.
Class Q: Quick opening connector used in long-term or permanent applications, screw lock. When completely screwed this part is a supporting part of the
connector.
Class T: Manufactured end connector, automatic lock, designed as part of a subsystem for attachment so that the load is carried in a predetermined direction.
EN355 ENERGY ABSORBER
Component of a fall arrest equipment, which guarantees the stop of a fall from a height in safety by reducing the impact of the shock.
WARNING: If we associate a lanyard energy absorber, the total length of the entire device must not exceed 2 m.
EN795 2012 ANCHORAGE DEVICES
Element of a fall arrester system to which a personal protective equipment can be fastened. Type A - NON PPE : Anchor device with one or more stationary anchor points with the need of a structural anchor.
Type B: Anchor device with one or more stationary anchor points without the need of a structural anchor.
Type C - NON PPE : Anchor device employing a flexible anchor line with maximum deviation of 15°.
Type D - NON PPE : Anchor device employing a rigid anchor line with maximum deviation of 15°.
Type E: Anchor device for use on surfaces with a maximum slope of 5°.
EN353-1 MOBILE FALL PROTECTION ON A FIXED LIFELINE
Equipment consisting of a mobile fall arrester with self-locking, integral with its rigid anchorage line (rail, cable…). An energy reducer can be built-in on the equipment.
EN353-2 MOBILE FALL ARRESTER ON FLEXIBLE ANCHORAGE LINE
Equipment consisting of a mobile fall arrester with self-locking, integral with its flexible anchorage line (rope, cable…). An energy reducer (absorber) can be built-in in the equipment.
EN ISO 374-1 HANDSCHUHE ZUM SCHUTZ GEGEN MIKROORGANISMEN UND CHEMIKALIEN
Die Norm EN ISO374-1 legt die Leistungsanforderungen an Handschuhe zum Schutz gegen gefährliche Chemikalien fest.
• Penetration (nach Norm EN374-2 geprüft): Diffusion von Luft und Wasser durch poröses Material, Nähte, Löcher und weitere Beschädigungen des Materials eines Schutzhandschuhs zur Prüfung der Dichte.
• Degradation (nach Norm EN374-4): Bestimmung des Degradationswiderstands der Materialien nach dem kontinuierlichen Kontakt mit gefährlichen Chemikalien.
• Permeation (nach Norm EN374-3 oder EN16523 geprüft) : Diffusion einer Chemikalie durch das Material eines Schutzhandschuhs auf molekularer Ebene bei kontinuierlichem Kontakt.
Die Version EN ISO der Norm EN374-1 führt die Bestimmung von 3 Schutzarten gegen die Permeation von Chemikalien ein:
- Typ A: Der Schutzhandschuh schützt gegen Chemikalien, wenn er das Permeationslevel 2 bei einer Prüfung mit mindestens 6 in der Norm festgelegten Prüfchemikalien aufweist.
- Typ B: Der Schutzhandschuh schützt gegen Chemikalien, wenn er das Permeationslevel 2 bei einer Prüfung mit mindestens 3 in der Norm festgelegten Prüfchemikalien aufweist.
- Typ C: Der Schutzhandschuh schützt gegen Chemikalien, wenn er das Permeationslevel 1 bei einer Prüfung mit mindestens 1 in der Norm festgelegten Prüfchemikalien aufweist.
LETTER
CODE
CHEMICAL PRODUCT
N°CAS
A
Methanol
67-56-1
B
Acetone
67-64-1
C
Acetonitrile
75-05-8
D
Dichloromethane
75-09-2
E
Carbon disulfide
75-15-0
F
Toluene
108-88-3
G
Diethylamine
109-89-7
H
Tetrahydrofurane
109-99-9
I
Ethyl acetate
141-78-6
J
n-Heptane
142-82-5
K
Caustic soda 40 % (NaOH or sodium hydroxide)
1310-73-2
L
Sulphuric acid 96 %
7664-93-9
M
Nitric acid 65%
7697-37-2
N
Acetic acid 99%
64-19-7
O
Ammonium hydroxide 25%
1336-21-6
P
Hydrogen peroxide 30%
7722-84-1
S
Hydrofluoric acid 40%
7664-39-3
T
Formaldehyde 37%
50-00-0
PASSAGE TIME MEASURED (MN)
PERFORMANCE INDEX TO
PERMEATION
> 10 mn
1
> 30 mn
2
> 60 mn
3
> 120 mn
4
> 240 mn
5
> 480 mn
6
ANSI ISEA (US American National Standards Institute) 105
Classification and specifications for the protection of the hand. Part 5.11. cut resistance Weight necessary for a straight blade to cut the sample in a single movement.
Weight (g)
≥ 200
≥ 500
≥ 1000
≥ 1500
≥ 2200
≥ 3000
≥ 4000
≥ 5000
≥ 6000
2011 version -
levels
1
2
3
4
5
-
-
-
-
2016 version -
levels
A1
A2
A3
A4
A5
A6
A7
A8
A9
EN407 WÄRME- UND FEUERRISIKO
Die Norm EN407 hält Testmethoden, allgemeine Anforderungen, thermische Leistungsniveaus und die Kennzeichnung der Schutzhandschuhe und der Manchetten gegen Wärme und/ oder Flammen fest. Sie gilt für alle Handschuhe, die die Hände gegen Wärme und/oder Flammen in einer oder mehrerer der nachfolgenden Formen schützen muss: Feuer, Kontaktwärme, Umsetzungswärme, abstrahlende Wärme kleine Spritzer von geschmolzenem Metall oder große Spritzer von schmelzendem Metall.
Wenn das Produkt Entflammbarkeitsresistenz hat lautet das Piktogramm
Wenn das Produkt keine Entflammbarkeitsbeständigkeit (0 oder X) beansprucht, lautet das Piktogramm
PERFORMANCE LEVEL
CONTACT
TEMPERATURE °C
THRESHOLD TIME
(second)
1
100° C
≥ 15 s
2
250° C
≥ 15 s
3
350° C
≥ 15 s
4
500° C
≥ 15 s
EN ISO 21420 ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN
Referenznorm, kann nicht alleinstehend verwendet werden, sondern nur in Kombination mit einer anderen Norm, in der die Anforderungen der Schutzleistungen enthalten sind.
• Respektierung der Unschädlichkeit (pH, Chromgehalt VI, etc…).
• Respektierung der Größencharten (Sehen Sie bitte nachstehende Tabelle).
• Beurteilen Sie Fingerfertigkeit, Atmungsaktivität und Komfort.
• Respektierung der Kennzeichnungs-, Informations- und Identifikationsanweisungen.
SIZES AS PER STANDARD EN ISO 21420
Glove size
Palm circumference
(mm)
Length (mm)
6
152
160
7
178
171
8
203
182
9
229
192
10
254
204
11
279
215
12
304
226
EN511 KÄLTE-RISIKO
Die Norm EN511 definiert die Testanforderungen und –Methoden der Schutz-Handschuhe gegen durch Konvektion oder Übertragung weitergeleitete Kälte bis zu -30°C (fakultativ bis - 50°C).
Diese Kälte kann auf klimatische Bedingungen oder eine industrielle Aktivität zurückgeführt werden. Das Auswahlverfahren für Kaelteschutzhandschuhe muss mehrere Parameter berücksichtigen, wie die Umgebungstemperatur, der gesundheitliche Zustand der Person, die Expositionsdauer, der Aktivitätsgrad ...
PERFORMANCE
LEVEL
INTENSE
AVERAGE
ACTIVITY
SLOW ACTIVITY
1
-10°C ≤ T < 0°C
2
-30°C < T
0°C ≤ T < 10°C
3
-15°C < T
5°C < T
4
-30°C < T
-10°C < T
ANSI Z359.15-2014
Safety Requirements for Single Anchor Lifelines and Fall Arresters for Personal Fall Arrest and Rescue Systems
ANSI Z359.13-2013
Personal Energy Absorbers and Energy Absorbing Lanyards
EN361 FULL BODY HARNESS
Body securing device intended to stop falls. The full body harness can be made of straps, buckles and other elements; set and adjusted in a right way on the body of an individual to secure him during a fall and afterwards.
ANSI Z359.3-2019
Safety Requirements for Lanyards and Positioning Lanyards
ANSI Z359.11-2021
Safety Requirements for Full Body Harnesses
EN358 BELTS AND POSITIONING LINES
A work positioning system consists of elements (belt and work positioning line), joined together to form a complete piece of equipment.
EN ISO 20471
WARNSCHUTZBEKLEIDUNG
Diese Norm legt die Anforderungen an Schutzkleidung fest, die die Anwesenheit des Trägers visuell signalisieren soll. So dass er in gefährlichen Situationen, bei allen Tageslichtbedingungen und bei Nacht, unter der Beleuchtung von Autoscheinwerfern, erkannt und gesehen werden kann.
Es gibt drei Klassen von Signalkleidung: Jede Klasse muss eine Mindestfläche mit gut sichtbarem Material aufweisen. Je höher die Klasse ist, desto besser ist das Kleidungsstück sichtbar:
KLASSE 3
KLASSE 2
KLASSE 1
Basismaterial (fluoreszierend)
0,80 m²
0,50 m²
0,14 m²
Reflektierendes Material (Streifen)
0,20 m²
0,13 m²
0,10 m²
Kennzeichnung:
X : Kleidungsklasse (von 1 bis 3)
EN ISO 20471
2 Max. 25x
EN ISO 20471
2 : Klasse der sichbaren Oberfläche (1 bis 3)
Max. 25x : Zusätzliche Markierung der maximalen Waschvorgänge für dieses Modell An diesem Beispiel : maximal 25 Waschvorgänge (siehe Wäscheindikator an den Bekleidungsetiketten).
EN388 : ISO 23 388 MECHANISCHES RISIKO
Die Norm EN388 ist auf alle Schutzhandschuharten anzuwenden, was körperliche und mechanische Aggressionen durch Abrasion, Schnitte durch scharfe Gegenstände, Perforation und Risse betrifft. Mit der Normenversion 2016 wurden neue optionale Leistungsmerkmale hinzugefügt.
TEST
Level 1
Level 2
Level 3
Level 4
Level 5
Abrasion resistance
(Number of cycles)
100
500
2,000
8,000
-
Blade cutting resistance (index)
1.2
2.5
5
10
20
Tear resistance (N)
10
25
50
75
-
Puncture resistance (N)
20
60
100
150
-
Stoßfestigkeit im Mittelhandknochenbereich: Wird dieses Leistungsmerkmal in Anspruch genommen, ist der Handschuh mit einem „P“ gekennzeichnet.
Kennzeichnungsbeispiel:
4233X P
Kennzeichnungsbeispiel:
4543D ou 4X43D
Schnitt durch Klingen, 2 Prüfverfahren:
EN388 6.2.: Bei einem geringen bis mittelmäßigen Schnittrisiko. Ein rotierendes Kreismesser bewegt sich mit einer definierten Kraft (5 Newton) hin und her, bis der Prüfling durchgeschnitten ist. Das Leistungsniveau ergibt sich aus der Zykluszahl, die benötigt wird, um den Prüfling zu durchschneiden.
EN ISO 13997: Für Materialien, die bei der Prüfung nach EN388 6.2 stumpf werden und/ oder besonders widerstandsfähig sind, für hohe Schnittrisiken. Eine gerade Klinge führt eine einmalige Bewegung von 20 mm mit einer Kraft von 2N aus, der Test wird mit einer anderen Kraft so oft wiederholt, bis das Probemuster geschnitten ist. Es wird eine Stufe zugeordnet, die der Kraft entspricht, die zum Schneiden des Probemuster erforderlich ist. Diese Methode ist repräsentativer für Einsatzsituationen mit hohem Schnittrisiko.
EN 343
SCHUTZKLEIDUNG GEGEN REGEN
Diese Norm legt die Anforderungen und Prüfverfahren für Materialien und Nähte von Schutzkleidung fest, die gegen schlechtes Wetter (z. B. Niederschlag in Form von Regen oder Schnee), Nebel und Bodenfeuchtigkeit schützt.
y : Klasse des Widerstands gegen das Eindringen von Wasser (1 bis 4), Wp
y : Klasse der Wasserdampfbeständigkeit (1 bis 4), Ret
R : Wasserturmtest am gesamten Kleidungsstück (optional)
FINNMARK2
EN343
3
1
X
DEFINITIONEN
DER WÄRMEWIDERSTAND (Rct) IN M².K/W:
Misst die erzeugte Wärmedämmung.
Unterteilt in 4 Klassen (von 1 bis 4) von der niedrigsten Dämmstufe bis zur höchsten.
Je höher der Wert ist, umso höher ist die erzeugte Wärmedämmung.
DIE LUFTDURCHLÄSSIGKEITSKLASSE IN mm/s :
Bestimmt die Luftdurchlässigkeit des Komplexes.
Unterteilt in 3 Klassen (von 1 bis 3) von der niedrigsten Dichte zur höchsten.
DIE RESULTIERENDE BASIS-WÄRMEDÄMMUNG:
Gemessen an der beweglichen (/cler) Testpuppe.
Der Wärmedämmungskoeffi zient in m2.K/W ermöglicht die Bestimmung der optimalen Tragetemperatur des Kleidungsstückes im Verhältnis zur Tätigkeit und Expositionszeit.
Die Wärmedämmung wird mit folgender Unterwäsche gemessen:
(B) für die Kombinationen (langärmeliges Unterhemd, lange Unterhosen, Socken, Filzpantoffeln + isolierende Weste, isolierende Unterhosen, Strickhandschuhe, Kopfschützer)
(R) für die Bekleidungsartikel (langärmeliges Unterhemd, lange Unterhosen, Socken, Filzpantoffeln + Weste, Hose, Hemd, Strickhandschuhe, Kopfschützer)
(C) vom Hersteller geliefert
WASSERDAMPFBESTÄNDIGKEIT (Ret) EN (M².PA)/W :
Misst den Dampfwiderstand, d.h. den Störfaktor beim Durchzug des Wasserdampfes, welchen ein Produkt bildet, oder den Störfaktor bei der Verdunstung von Schweiß auf der Hautoberfläche. Je höher der Dampfwiderstand eines Produkts ist, umso mehr stellt dieses Produkt einen starken Störfaktor beim Durchzug des Wasserdampfes dar:
ein atmungsaktives Produkt hat einen niedrigen Dampfwiderstand.
Unterteilt in 4 Klassen (von 1 bis 4) vom am wenigsten atmungsaktiven bis zum am stärksten atmungsaktiven.
Verdunstungswiderstand
Ret Klasse
Klasse
1
2
3
4
M2 - Pa w
Ret > 40
25 < Ret > 40
15 < Ret > 25
Ret < 15
WASSEREINDRINGUNGSWIDERSTAND IN PASCAL:
Misst den Wassereindringungswiderstand des Außenmaterials und der Nähte unter (980+/-50) Pa/min Wasserdruck.
Unterteilt in 4 Stufen (1 bis 4) von der geringsten Undurchlässigkeit bis zur höchsten.
Widerstand gegen das
Eindringen von Wasser
WP
Klasse
1
2
3
4
Zu prüfende Probe: Material vor der
Vorbehandlung Material nach jeder
Vorbehandlung
WP > 8 000 Pa-
-WP > 8 000 Pa
-WP > 13 000 Pa
- WP > 20 000 Pa
Nähte vor der Vorbehandlung
WP > 8 000 Pa
WP > 8 000 Pa
WP > 13 000 Pa
-
Nähte nach Vorbehandlung durch
Reinigung
-
-
-
WP > 20 000 Pa
TEST DES TURMES:
Detektorlänge an Ärmeln und unterem Saum
Max 5 cm
Detektorlänge am Hosensaum
Max 10 cm
Detektorlänge an den Kapuzensäumen
Max 4 cm
Nasser Strickbereich auf dem Dummy
0 cm²
EN14605: Type 4/ Type 3 SCHUTZKLEIDUNG GEGEN FLÜSSIGE CHEMISCHE PRODUKTE
Anforderungen an chemische Schutzkleidung, bei der die Verbindungsstücke zwischen den einzelnen Teilen des Kleidungsstückes flüssigkeitsundurchlässig (typ 3) oder undurchlässig für Vernebelungen sind (typ 4). Eingeschlossen sind Kleidungsstücke, die nur bestimmte Körperteile schützen (Typ PB (3) und PB (4)).
Diese Norm legt die Minimalanforderungen an folgende Typen von wiederverwendbarer oder für mehrfachen Gebrauch bestimmter chemischer Schutzkleidung fest.
- Kleidungsstücke mit Ganzkörperschutz, ausgestattet mit flüssigkeitsundurchlässigen Verbindungsstücken zwischen den einzelnen Teilen des Kleidungsstücks (Typ 3 : flüssigkeitsundurchlässige Kleidung);
- Kleidungsstücke mit Ganzkörperschutz, ausgestattet mit nebelundurchlässigen Verbindungsstücken zwischen den einzelnen Teilen des Kleidungsstücks (Typ 4 nebelundurchlässige Kleidung).
NORM
TYP
CHEMISCHER SCHUTZ
EN13034
6
Gegen Spritzwasser
EN ISO 13982-1
5
Gegen Staub (Asbest)
EN14605
4
Gegen Nebel
EN14605
3
Gegen strahlförmige Flüssigkeiten/Gase
TEST
Allgemeine
Leistung
Tests & spezifische
Leistungen
Schutzlevel
3a
4a
5
6a
Leistungsanforderungen
für das
Gesamtkleidungsstück
Innendruck
-
-
-
-
Durchlässigkeit nach Innen
-
-
X
-
Eindringen eines Flüssigkeitsstrahls
X
-
-
-
Eindringen von Nebel flüssiges
SprayPenetration by a spray (liquid spraying)
-
X
-
-
Gegen Festteilchen
-
-
X
-
Eindringen von Nebel (leichtes
Sprühen)
-
-
-
X
Leistungsanforderungen
für Nähte und Verbindungsstellen
Mechanischer Widerstand
X
X
X
X
Widerstand gegen Permeation und
Penetration von Flüssigkeiten
X
X
-
-
Leistungsanforderungen
an die Materialien
aus denen die
Kleidung besteht
Abrieb / Zerreißen / Durchlöcherung
X
X
X
X
Zugfestigkeit
X
X
-
X
Reißfestigkeit beim Beugen
X
X
X
-
Reißfestigkeit beim Beugen bei 30°C
X
optional
X
optional
-
-
Flüssigkeitspermeationswiderstand
X
X
-
-
Eindringungswiderstand bei
Flüssigkeiten
-
-
-
X
Abstoßung von Flüssigkeiten
-
-
-
X
a - Wenn die Schutzkleidung nur bestimmte Körperteile schützt (Rumpf, Arme, Beine), sind nur die Leistungsanforderungen an die Materialien, aus denen die Kleidung besteht, vorgeschrieben (Typ 6, 4 und 3).
ANSI/ISEA Z89.1: (American National Standards Institute) Amerikanische Norm zum Kopfschutz im industriellen Umfel
OBLIGATORISCH
Typ 1: Die auf die Kalotte übertragene Aufprallkraft darf beim Fall eines Aufpralls von 3,6 kg (8 lb) bei einer Geschwindigkeit von 5,5 m/s (Meter pro Sekunde) 4 450 N nicht überschreiten.
Penetration: Ein Penetrator (1 kg) darf bei einer Geschwindigkeit von 7,0 m/s (m/s) nicht auf den Kopf auftreff en.
Entflammbarkeit: Der Helm darf nicht länger als 5 Sekunden nach Entfernen der Flamme unter Flammenaustritt brennen.
Elektrischer Widerstand: Prüftest bei 20 000 Volt für Klasse E oder 10 000 Volt für Klasse G. Die Klasse C bietet keinen Schutz gegen elektrische Gefahren.
Typ 2: Zusätzlich zu den Anforderungen von Typ 1 muss der Kopfschutz von Typ 2 auch Folgendes erfüllen.
Energiedämpfung: Die Beschleunigung darf bei einem Sturz auf die Kalotte und seitlich mit einer 5 kg schweren Kopff orm bei 3,5 m/s nicht mehr als 150 g betragen.
Seitliche Penetration: Vorne, hinten und an den Seiten darf ein 1 kg schwerer Penetrator bei einer Geschwindigkeit von 5,0 m/s nicht mit dem Dummykopf in Kontakt kommen.
OPTIONAL
ANSI/ISEA Z89.1 4 Optionen: niedrige Temperatur (LT), hohe Temperatur (HT), umgekehrte Verschleißposition und hohe Sichtbarkeit.
EN ISO 11611
SCHUTZKLEIDUNG ZUM SCHWEISSEN UND VERWANDTEN TECHNIKEN
Diese Norm legt die Leistungsanforderungen für Schutzkleidung zum Schweißen und zu verwandten Techniken mit vergleichbaren Risiken fest.
Dieser Schutzkleidungstyp soll den Träger gegen Spritzer von geschmolzenem Metall schützen sowie bei kurzzeitigem Kontakt mit einer Flamme und vor UV-Strahlen. Er ist für das Tragen bei Raumtemperatur gedacht, und zwar für eine ununterbrochene Tragedauer bis zu 8 Stunden.
SCHUTZKLASSE 1
Schutz gegen minimale Risiken während des Schweissvorganges mit geringer Funkenund
Hitzeentwicklung.
SCHUTZKLASSE 2
Schutz gegen hohe Risiken während des Schweissvorganges mit hoher Funken- und
Hitzeentwicklung.
MAIVE2
EN ISO 11611
A, A2
KLASSE 1
Test
Code
Performances
Limited flame spread
A
A1 and/or A2
Molten metal splash
E
E1 to E3
EN13034 - SCHUTZKLEIDUNG GEGEN FLÜSSIGE CHEMISCHE PRODUKTE
Anforderungen an chemische Schutzkleidung mit begrenztem Schutz gegen flüssige chemische Produkte (Ausrüstung vom Typ 6) einschließlich von Kleidungs-stücken, die nur bestimmte Körperteile schützen (Typ PB [6]).
Diese Norm legt die Minimalanforderungen an chemische Schutzkleidung fest, die für mehrfachen Gebrauch bestimmt oder wiederverwendbar ist und nur begrenzten Schutz bietet. Chemische Schutzkleidung für mehrfachen Gebrauch ist für den Fall bestimmt, dass der Benutzer wahrscheinlich leichten Vernebelungen, flüssigen Aerosolen oder Aerosolen unter niedrigem Druck oder leichtem Spritzwasser ausgesetzt ist, für die eine totale Abschirmung gegen die Permeation von Flüssigkeiten (auf Molekülebene) nicht notwendig ist.
EN1149-5
SCHUTZKLEIDUNG MIT ELEKTROSTATISCHEN EIGENSCHAFTEN
CDiese europäische Norm legt die Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen von Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften fest, die den Träger als ein Teil von einem gesamten geerdeten System unterstützt und das Risiko von Funkenbildung reduzieren soll. ACHTUNG: diese Anforderungen können sich entzündbaren,
sauerstoffangereicherten Umgebungen als unzureichend erweisen. Diese Norm ist an den Schutz vor Netzspannung nicht anwendbar.
Eine Kontrolle ungewollter statischer Elektrizität von Personen ist oftmals notwendig.
Das elektrostatische Potential kann in der Tat schlimme Folgen für das statisch aufgeladene Personal haben, da dieses Potential eventuell hoch genug sein kann, um gefährliche Entladungsfunken hervorzurufen.
Nach einer Risikobewertung kann sich das Tragen von Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften als notwendig erweisen. In diesem Fall ist der Einsatz von zertifizierter Schutzkleidung im Sinne der Norm EN1149-5 angemessen.
Die Richtlinie ATEX 1999/92/CE verlangt in ihrem Anhang II-A-2.3 somit, dass Arbeitnehmern geeignete Arbeitskleidung zur Verfügung gestellt werden muss; diese muss aus Materialien bestehen, die nicht zu elektrostatischen Entladungen führen, durch die explosionsfähige Atmosphären entzündet werden können.
Das elektrostatische Potential kann ebenfalls Auswirkungen auf Materialien haben, die sensibel auf elektrische Entladungen reagieren. Aus diesem Grund wird antistatische Schutzkleidung oft an elektronischen Fertigungsstandorten eingesetzt oder beispielsweise bei der Montage von Halbleitern. Und letztendlich wird sie an Standorten mit kontrollierten Atmosphären, wie bspw. in Lackierhallen der Automobilindustrie eingesetzt, um einer Partikelentwicklung vorzubeugen, die
sich auf dem Lack der Karosserien absetzen könnte.
Der Abbau der antistatischen Ladung kann mithilfe einer Oberflächenbehandlung erzielt werden, die eine Aufladung limitiert oder durch Beifügen von Karbon- bzw. Metallfäden. Träger einer Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften müssen obligatorisch ordnungsgemäß über einen Widerstand unter 10⁸ Ω geerdet sein; beispielsweise durch das Tragen von entsprechenden Schuhen, wie bspw. die unter EN ISO 20345 angegebenen Sicherheitsschuhe, oder durch ein anderes angemessenes Verfahren.